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3. Apensener Schulranzenmesse - 21.01.2012

Nicht am falschen Ende sparen

Eltern lassen sich über geeignete Schulranzen für ihre Kinder informieren

Sitz gut, passt gut und wackelt sogar beim Hops-Stress-Test nicht auf Annas Rücken: Orthopädin Dr. Wiebke Siemsen überprüft den Schulranzen, den sich die Fünfjährige während der Ranzenmesse in Beckdorf ausgeguckt hat. Auch in diesem Jahr herrschte wieder großer Andrang von Kindern, Eltern und sogar Großeltern, die sich über den geeigneten Ranzen für ihre Schulanfänger informieren wollten. (Foto: Felch)

Beckdorf. „Anna, hops' mal", fordert Dr. Wiebke Siemsen das kleine Mächen mit dem knallroten Ranzen auf dem Rücken auf. Die Buxtehuder Orthopädin, die auf der Schulranzen-Messe im Autohaus Meyer in Beckdorf Eltern berät, ist zufrieden. Der Ranzen passt nach ein paar individuellen Einstellungen der Gurte perfekt.

 

„Wir machen noch den sogenannten Stresstest, aber Sie haben, wie es aussieht, schon den Richtigen ausgesucht", sagt die Ärztin zu Annas Eltern und packt ein paar Bücher in den Schulranzen. Anna muss jetzt ein paar Schritte gehen und da nichts verrutscht oder wackelt ist alles in Ordnung.

 

„Aus orthopädischer Sicht ist es für den Rücken besser, wenn ein Ranzen mit stabilisierendem Beckengurt ausgestattet ist", erklärt die Medizinerin, die bedauert, dass es diese Ranzenart erst kurzem gibt, obwohl Wanderrucksäcke schon seit Jahrzehnten so konzipiert werden. „Für kleine, zarte Kinder ideal."

 

Die Neuheit der Firma „Ergobag“ wäre ihr ganz persönlicher Favorit und auch der von der fünfjährigen Anna. Ihre Eltern wollen sich noch mal in Ruhe umschauen, denn auch andere Hersteller wie zum Beispiel „Scout“, „McNeill“, „Scholl-Mood“, „Hama“ und „Sammies“ zeigen auf der nunmehr dritten Messe, organisiert von Janette Teerling-Rode von „Nils Traumfabrik“ und Hans-Joachim Meyer vom Autohaus Meyer bewährte Modelle.

 

„Wir haben uns vorab im Internet umgeschaut, weil wir keine Ahnung haben“, sagt Mutter Nicole Morgen. Den Weg von Neugraben nach Beckdorf haben sie nicht bereut. Auch wenn der Andrang groß ist, freuen sie sich über die persönliche Beratung. Das der von ihrer Tochter ausgesuchte Ranzen aus weichem, aber dennoch stabilem Material mit vielen Extras wie passender Turnbeutel, Beleuchtung, Magnetverschluss und modischen Sticker rund 200 Euro kostet, findet sie okay. „Man soll nicht am falschen Ende sparen“ meint sie.

 

Dr. Wiebke Siemsen nickt. „Die Kinder müssen heute viel schwerer tragen als früher, und sie sind leider oft weniger sportlich fit; da ist ein guter Ranzen schon wichtig." (ff.)

 

Den kompletten Artikel einschl. aller Bilder können Sie im Buxtehuder Tageblatt lesen.

Quelle: Buxtehuder TAGEBLATT vom 23. Januar 2012